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Ali Baba No. 1LEO Glücksmoment
Ali Baba No. 1© Die Stilartisten

Erfolg durch Qualität und Service

Veröffentlicht am Freitag, 02. Juni 2017

Döner Kebab ist eines der beliebtesten Fast Foods Deutschlands. Knuspriges Kalb- oder Geflügelfleisch vom Drehspieß, frisches Gemüse und würzige Soßen im Fladenbrot – ein Klassiker bei jeder Altersgruppe. In Dessau steht ein Name fast schon synonym für den leckeren Imbiss: „Ali Baba No. 1“ feiert am 23. Juni seinen 25. Geburtstag.

Im Juni 1992 sah die Zerbster Straße in Dessau noch deutlich anders aus als heute. „Wir waren damals fast die einzige Gaststätte in der Zerbster Straße, unsere Gäste mussten neun Stufen laufen, um ins Geschäft zu kommen. Trotzdem war es jeden Tag brechend voll“, erinnert sich Gürcan Gönen, dessen Vater Mustafa den Imbiss eröffnet hatte – und 1990 auch den Döner nach Dessau brachte. Der damals 14-jährige Gürcan half regelmäßig im Geschäft aus, das später durch den Onkel weitergeführt und 2006 verkauft wurde. Doch Gürcan Gönen hing so sehr am „Ali Baba No. 1“, das Teil seiner Jugend war, dass er es 2011 zurück erwarb und seitdem betreibt. Das Erfolgsgeheimnis? „Wir sind immer mit der Zeit gegangen, waren ihr teilweise auch voraus. Und wir bemühen uns immer, einen hohen Standard bei der Qualität und beim Service zu halten“, so Gönen.

Es gibt Stammgäste, die seit 25 Jahren hier ihren Döner kaufen. Andere haben Dessau längst hinter sich gelassen – verbinden Besuche in der alten Heimat aber immer mit einem Döner im „Ali Baba“. Das Gesicht des Restaurants hat sich seit den Anfangstagen deutlich verändert. Durch den Umbau der Zerbster Straße fielen die Treppen weg, eine Terrasse bietet Platz für bis zu 50 Besucher und wird im Sommer gern von Familien genutzt. 2014 wurde das Geschäft komplett renoviert. Längst ist das „Ali Baba No. 1“ nicht mehr der einzige Döner-Imbiss der Stadt, auch ehemalige Mitarbeiter haben sich mit eigenen Geschäften selbständig gemacht. „Wir sind aber keine Konkurrenten. Wir gehen immer fair miteinander um“, betont Gürcan Gönen. Zumal nach wie vor gewisse familiäre Bande bestehen – denn auch die Mitbewerber kaufen ihre Dönerspieße meist bei Gürcans Onkel Hanifi. Im ehemaligen Köthener Schlachthof produziert er Spieße, die in ganz Europa gefragt sind.

Gürcan Gönen hat sich währenddessen vorgenommen, zu zeigen, dass die türkische und mediterrane Küche mehr ist als Döner Kebab. Mit dem nur wenige 100 Meter neben dem „Ali Baba No. 1“ gelegenen Grillrestaurant „Etmangal“ beweist er das seit Anfang 2014 ebenso eindrucksvoll wie schmackhaft. Schon bald soll zudem ein Feinkostgeschäft folgen. Und ganz nebenbei lädt in Dessau-Ziebigk „Das Tafelspitz“ zum kulinarischen Erlebnis ein – mit „typisch deutschen“ Gerichten, denn Gastlichkeit und guter Geschmack sind schließlich keine Frage der Nationalität.

Der Geburtstag im „Ali Baba No. 1“ wird am 23. Juni ab 18 Uhr mit einem kleinen Jubiläumsfest und kubanischen Klängen gefeiert. Ein Geschenk zum 25. Geburtstag macht Gürcan Gönen jedoch auch allen LEO-Lesern: in der Juni-Ausgabe winkt einem glücklichen Rätsel-Experten ein Gutschein für das „Etmangal“ im Wert von 100 Euro.

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