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Artist-in-Residence Vladimir KorneevLEO Glücksmoment
Artist-in-Residence Vladimir Korneev© Matthias Mato Johannik

Schöne Lieder und musikalische Grenzgänger

Veröffentlicht am Dienstag, 25. Februar 2020

Das Kurt Weill Fest 2020 hat begonnen. Noch bis zum 15. März sind Künstler und Ensembles aus der ganzen Welt in Konzerten, Performances und Inszenierungen zu erleben. Neben den Werken Weills stehen dabei auch Kompositionen seiner Zeitgenossen auf dem mit über 50 Veranstaltungen äußerst abwechslungsreichen Programm. Für drei besondere Abende an den Festwochenenden sind mit etwas Glück sogar noch Karten erhältlich.

Der vielfach ausgezeichnete Chansonnier Tim Fischer und der Pianist und Arrangeur Thomas Dörschel sind beim Kurt Weill Fest am 7. März endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben. Von 1994 bis 2003 gab das Duo in Deutschland, Frankreich und den USA insgesamt mehr als 1.000 Konzerte und produzierte zehn Alben. Für das aktuelle Programm „Die alten schönen Lieder“ erlauben sie sich eine musikalische Rolle rückwärts und kreieren aus den schönsten Chanson-Perlen ihrer früheren Platten einen wilden Mix. Und beweisen damit erneut, wie zeitlos und zauberhaft die Klassiker bis heute geblieben sind.

„Grenzgänger“ ist am Abend darauf das Programm betitelt, das durch einen langjährigen Partner des Kurt Weill Festes gestaltet wird. Das MDR-Sinfonieorchester interpretiert unter anderem das Konzert für Violine und Blasorchester op. 12 von Kurt Weill. Als Solist ist der Ausnahmegeiger Benjamin Schmid zu erleben. Außerdem Teil des Abends sind das Konzert für Streicher des italienischen Komponisten Nino Rota, der Filmfreunden auch als Stammkomponist Federico Fellinis oder Schöpfer der legendären „Der Pate“-Melodie ein Begriff ist, sowie Franz Schrekers Kammersymphonie. Drei Werke, die für die Entwicklung der klassischen Musik im 20. Jahrhundert richtungsweisend waren.

Die, zumindest vorerst, letzte Gelegenheit, den diesjährigen Artist-in-Residence des Kurt Weill Festes live zu erleben, bietet sich am 14. März um 19 Uhr im Anhaltischen Theater. „Románce“ ist nicht nur der Titel des Programms von Vladimir Korneev, sondern auch seiner neuen CD, die pünktlich zum Fest erscheint. Korneev überwindet hier wieder einmal mitreißend und scheinbar mühelos alle Genregrenzen und interpretiert Rachmaninoff ebenso wie Edith Piaf oder „ABBA“. Begleitet wird er von der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, die mit diesem Konzert ihr Debüt beim Kurt Weill Fest Dessau gibt.

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