Die weibliche Seite des Jazz
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Februar 2020
„Die Zeit ist reif, die reinen Männerklubs im Jazz zu beenden.“ Jazzposaunist Nils Landgren nahm kein Blatt vor den Mund. Ulf Herden griff den Gedanken auf. Der Hallenser hob in seiner Heimatstatt „Women in Jazz“ aus der Taufe. Seit 2006 ist das Festival ein Fixpunkt der Musik.
Es zeigt die weibliche Seite des Jazz, die niemand verleugnen kann. Nach der Jahrtausendwende eroberten Frauen den Jazz und prägten ihn nicht zuletzt mit ihren Stimmen. Lizz Wright, Julia Hülsmann, Hiromi oder Silje Nergaard stehen Pate dafür. Alle traten bereits in Halle auf.
„Women in Jazz“ bietet zehn Tage Programm und steht für Konzertabende in Halle und ein Opening an einem besonderen Ort. Der erste Takt wird im Goethe-Theater Bad Lauchstädt angeschlagen.










