Heimatfilme mal ganz anders – "Hard Way"
Veröffentlicht am Samstag, 11. April 2020
Längst haben sich viele von uns daran gewöhnt, statt des Blicks in die Fernsehzeitung unser ganz eigenes Unterhaltungsprogramm zu gestalten. Jetzt, wo draußen nicht los ist und los sein darf, wird das nun noch viel häufiger so sein. Die Auswahl an Online-Videotheken ist groß, die an Filmen und Serien erst recht. Wir erleichtern die Qual der Wahl – mit Filmen, die ein Stück Anhalt-Wittenberg ins Wohnzimmer holen. Heute: "Hard Way"
"Hard Way" ist der wohl ungewöhnlichste Eintrag in dieser Zusammenstellung. Nicht nur, weil er mit rund 33 Minuten der mit Abstand kürzeste Film und zudem ein Filmhochschul-Abschlussprojekt ist. Aufwändig inszeniert mit größtenteils englischsprachigen Darstellern treffen hier harter Actionfilm und schwungvolles Musical aufeinander. Beim Einsatz eines Spezialkommandos gibt es nur eine Regel: „Wir töten sie nicht, solange sie singen und tanzen“. Für „Hard Way“ wurden im Sommer 2015 unter anderem das ehemalige Dessauer Brauereigelände und die frühere Gärungschemie zu den Straßenschluchten einer amerikanischen Großstadt.
--> „Hard Way – The Action Musical“ gibt es zum Leihen, ausschließlich in englischer Sprachfassung mit optionalen deutschen Untertiteln, bei „Amazon“, „Pantaflix“ und „Vimeo on Demand“ ab 2 Euro, der Kauf kostet einen Euro mehr. Auf DVD oder BluRay ist der Film nicht erhältlich.


