Heimatfilme mal ganz anders – "Dessau Dancers"
Veröffentlicht am Montag, 13. April 2020
Längst haben sich viele von uns daran gewöhnt, statt des Blicks in die Fernsehzeitung unser ganz eigenes Unterhaltungsprogramm zu gestalten. Jetzt, wo draußen nicht los ist und los sein darf, wird das nun noch viel häufiger so sein. Die Auswahl an Online-Videotheken ist groß, die an Filmen und Serien erst recht. Wir erleichtern die Qual der Wahl – mit Filmen, die ein Stück Anhalt-Wittenberg ins Wohnzimmer holen. Heute: "Dessau Dancers"
Dessau im Sommer 1985: Der 18-jährige Frank sieht im Kino den Film „Beat Street“ und entdeckt seine Leidenschaft für den Breakdance. Als „Break Beaters“ werden er und seine Freunde schon bald zur besten Crew der DDR und ziehen auch die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich. Als „akrobatische Schautänzer“ werden sie zum Aushängeschild des Staates – und zu politischen Marionetten. Doch Frank beginnt, zu rebellieren. „Dessau Dancers“ trägt die Stadt zwar im Namen und spielt auch dort, gefilmt wurde 2013 aber vor allem in Halle. Unterhaltsam ist der Jugendfilm trotzdem. Wer sich für die wahre Geschichte dahinter interessiert, greift dagegen lieber zur Dokumentation „Here we come“ von Nico Raschick – die aktuell allerdings weder als legaler Download noch auf DVD zu haben ist.
--> „Dessau Dancers“ gibt es digital nur zum Leihen (ab 3 Euro) oder Kaufen (ab 8 Euro), u.a. bei „Amazon“, „iTunes“ und „Google Play“. Die DVD ist ebenfalls schon ab 3 Euro zu haben.


