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Nachbauten der Originale aus dem Bestand der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ermöglicht durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen, dem Freundeskreis Bauhaus.Weimar.Moderne e.V. und der Klassik Stiftung Weimar
Nachbauten der Originale aus dem Bestand der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ermöglicht durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen, dem Freundeskreis Bauhaus.Weimar.Moderne e.V. und der Klassik Stiftung Weimar© Anhaltisches Theater, C. Heysel

Späte Ehre für Bauhaus-Marionetten

Veröffentlicht am Freitag, 23. Oktober 2015

Der kleine Bucklige kehrt zurück. Nach dem Erfolg in der letzten Spielzeit bringt das Anhaltische Theater Dessau das ganz besondere Bauhaus-Spiel aus 1001 Nacht wieder auf die Puppenbühne des Alten Theaters.

Im Jahr 1923 entwarf Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer in Weimar gemeinsam mit seinen Schülern ein komplettes Ensemble von Marionetten. Zum Einsatz jedoch kamen die Puppen nie, weil sich die Beteiligten nicht über die Inszenierung einigen konnten. Während Schlemmer die alte thüringische Legende vom „Schmied von Apolda“ auf die Bühne bringen wollte, schwebte seinen Mitstreitern „Die Abenteuer des kleinen Buckligen“ vor, ein Stück aus der berühmten Sammlung der „Geschichten aus 1001 Nacht“. Opfer des Streits wurden schließlich die Marionetten, die nie zum Einsatz kommen sollten – bis jetzt.

Für das Anhaltische Theater inszeniert Regisseur Christian Georg Fuchs „Die Abenteuer des kleinen Buckligen“ und ließ die Puppen, deren Originale längst musealen Wert besitzen, originalgetreu nachbauen. Am 10. November ab 20 Uhr ist aber nicht nur das orientalische Märchen zu erleben, auch die Geschichte seiner Darsteller ist Teil der Inszenierung.

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