Halt auf freier Strecke

Halt auf freier Strecke

Filmstart: Fr, 18. Mai

Lebensnah. Wenn es ein Attribut gibt, das sich auf alle Filme Andreas Dresens von „Halbe Treppe” über „Willenbrock” bis „Wolke 9” anwenden ließe, dann dieses: lebensnah. Und dies gilt bis ins Sterben, in den Tod hinein. Die Diagnose, gleich zu Beginn des Films gestellt, gleicht einem Todesurteil: In Franks Hirn wuchert ein bösartiger Tumor. Heilung? Gibt es nicht. Frank wird in wenigen Monaten sterben und Dresen die Zuschauer am langsamen wie unausweichlichen Abschied teilhaben lassen. Schonungslos einerseits. Und ebenso lebensbejahend. Denn dieses Attribut gilt ebenso für die Filme Dresens, der seine Figuren, Alltagsmenschen allesamt, liebt.
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Faust

Faust

Filmstart: Sa, 19. Mai

Hitler, Stalin, der japanische Kaiser Hirohito. Alexander Sokurow hat über jeden von ihnen einen Film gedreht – und nun, in einem vierten Film, geht er der Frage nach: Woher kamen diese drei zu Mythen und zu Monster stilisierten Männer. Sokurow wird bei Goethe fündig, bei dessen „Faust”. Anders als beim deutschen Großdichter müht sich der Faust des russischen Großfilmers gar nicht erst, Faust hehre Motive zu unterstellen. Sein Faust ist ein desillusionierter Mann, wirr, nicht an Erkenntnis, nicht an den Menschen interessiert, dessen Behauptung, er werde den Menschen Glück bringen, als Drohung verstanden werden muss.
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Alles koscher!

Alles koscher!

Filmstart: Mo, 21. Mai

Mahmud lebt in London und ist Muslim, was nicht weiter schlimm ist und kein Hindernis, ein reichlich normales Kleinbürgerleben zu führen. Mahmud mag Rockmusik, aber keine Hasspresiger, die religiösen Regeln befolgt er nach besten Wissen und Gewissen – das letzteres nicht so ausgeprägt vorhanden ist bei ihm, was soll’s? Eigentlich wäre Mahmud ein glücklicher Mann zu nennen, bis er eines Tages durch Zufall entdeckt, als Solly Shmishillewitz geboren worden zu sein – als Jude! Mahmuds, nein, Sollys Welt, gerät aus den Fugen. „Alles koscher!” macht sich einen Heidenspaß daraus, die real existierenden Religionen durch den Kakao zu ziehen, die sich letztlich alle einem großen Ziel entgegenstreben. Nein, es ist nicht die Unsterblichkeit. Es ist das Kleinbürgerleben.
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Metalfest 2012
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Bühne Wittenberg
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Eintrittspreise

Die Eintrittspreise: 5 € normal und 4 € ermäßigt für Schüler und Studenten. Donnerstag ist Kinotag: 4 € Euro normal und 3 € ermäßigt. In Einzelfällen können andere Preise gelten.

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